Das nächste ganz große Ding: Virtual & Augmented Reality

Das nächste ganz große Ding: Virtual & Augmented Reality

Virtual und Augmented Reality gibt es zwar schon lange, aber dass Pilotprojekte nun genauso teuer sind, wie ein Produktlaunch und damit für viele Marken zahlbar, ist erst seit kurzem der Fall. Während Google noch an der neuen Generation der Google Glass werkelt, ist mittlerweile die Oculus Rift Brille (von Facebook) im Handel für rund 700 Euro verfügbar und der Markt dafür wächst stetig. Bis 2020 soll der VR Markt ein Volumen von 30. Mrd Dollar haben.

 

Agenturen und Marketingabteilungen beschäftigen sich mit dieser Technik, um sich vom Wettbewerb abzuheben und ein Kundenerlebnis der besonderen Art zu schaffen. Aber auch der Vertrieb trägt großen Nutzen aus den neu gewonnenen Daten zu den Vorlieben der Kunden. Vorreiter ist hier die Automobilindustrie, die ihren Kunden nicht nur das konfigurieren von Automobilen virtuell ermöglicht, sondern auch virtuelle Testfahrten anbietet wie beispielsweise BMW. Aber auch Villeroy&Boch verhilft seinen Kunden zur realitätsnahen Planung eines Badezimmers, durch die Nutzung einer 3D-Brille und der passenden Augmented Reality-App.

Noch innovativer ist dagegen das New Yorker Projekt The Apartment by The Line und zeigt dabei die Zukunft des E-Commerce. Wo gewöhnlicher Onlinehandel nur 2-dimensonal ist, wird mit der virtuellen Realität eine emotionale Verbindung zwischen den Konsumenten und der Marke / den Produkten geschaffen. Dieses Apartment öffnet seine Türen für ein digitales Shopping Erlebnis. Hier kann der Konsument sich wie in einem Ladengeschäft frei bewegen und das Interieur erkunden, die Nachbarschaft wahrnehmen, sogar das Licht ein und ausschalten, sich über die Produkte informieren und diese in seinen Warenkorb packen.

Diese Technologie bietet auch der Immobilien und Tourismusbranche noch nie zuvor dagewesene Vertriebsvorteile. So können Räume wie bei Airbnb virtuell mit einer neuen emotionalen Qualität besichtigt werden. Auch im Europapark Rust ist man mit virtueller Realität um eine Attraktion reicher. So zeigt die Brille während einer realen Achtbahnfahrt futuristische Welten.

 

Virtual vs. Augmented Reality

Während die virtuelle Welt visuell und akustisch den Platz der realen Welt komplett einnimmt (durch das Tragen einer Datenbrille wie der Oculus Rift), wird bei der erweiterten Realität (Augmented Reality) die reale Welt computergestützt erweitert. Dabei werden Zusatzinformationen oder Objekte visuell auf entsprechende Geräte eingeblendet. Das funktioniert über das Display des Handys sowie über Datenbrillen, wie der Google Glas oder der HoloLens von Microsoft. Auch Apple arbeitet im geheimen an einem Headsets für Augmented und Virtual Reality.

Neben Vertrieb und Marketing, kann die Technologie aber auch im Service und der Produktion genutzt werden. Daimler beispielsweise arbeitet schon lange bei der Fahrzeugentwicklung mit der virtuellen Welt, um die Wartungs- und Servicearbeiten zu optimieren. So kann schon am digitalen Modell überprüft werden, wie man in der Realität eine Reparatur und damit das Wechseln von Verschleißteilen so schnell und kostengünstig wie möglich durchführen kann. Augmendet Reality Brillen helfen sogar dabei, Servicetechniker direkt an die zu wartende Stelle zu navigieren und geben genaue Instruktionen zur Reparatur. Zudem braucht der Servicetechniker weder Handblätter, Zettel, Stifte noch Formulare und auch die Dokumentation der Arbeit übernimmt die Datenbrille.

Immer mehr Unternehmen sehen die virtuelle Realität nicht nur als nettes Gimmick, sondern haben den Mehrwert der Technik erkannt, die sie in unterschiedlichsten Bereichen einsetzen. Die Technologie bietet neuartige Kundenerlebnisse und Kosteneinsparpotentiale. Alle daraus gewonnen Daten lassen sich durch ein CRM System bzw. Wissensmanagement effizient nutzen.

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